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Black and white portrait of Matthias Simolka, Technical Solution Engineering at TWAICE

RYAN YOUNG

Globaler technischer Leiter — OEM-Sensoren

Ryan hat einen BS und MS in Maschinenbau von der Pennsylvania State University. Er verfügt über 10 Jahre Branchenerfahrung in der Entwicklung und Herstellung elektromechanischer Sensoren.

Ryan kam vor 6 Jahren als Produktentwicklungsingenieur zu HBM (heute HBK) und leitet seit 2018 das Engineering-Team von OEM Sensors.

Er hat seine gesamte Karriere damit verbracht, direkt mit Kunden aus Branchen wie der Automobilindustrie, Robotik, Medizin und Landwirtschaft zusammenzuarbeiten, um hochgradig maßgeschneiderte Lösungen für eine Reihe einzigartiger Herausforderungen zu entwickeln.

Warum sind 6-DoF-Kraft-/Drehmomentsensoren in der modernen Robotik unverzichtbar geworden?

Roboter können sich nicht mehr ausschließlich auf Sicht oder vorprogrammierte Flugbahnen verlassen. Sie müssen in Echtzeit erkennen und sich anpassen. Ein 6-DoF-Sensor kann gleichzeitig drei Kräfte und drei Drehmomente messen und gibt Robotern so ein echtes Tastgefühl. Diese physische Intelligenz ist entscheidend für kollaborative Roboter, adaptive Logistik und sogar chirurgische Robotik.

 

Was unterscheidet die Technologie von HBK von anderen Lösungen auf dem Markt?

Präzision liegt in der DNA von HBK. Wir setzen auf hochempfindliche Dehnungsmessstreifen in Kombination mit unseren firmeneigenen Kalibrierungsmethoden. Das Ergebnis ist eine Latenz von unter einer Millisekunde, < 1% Crosstalk und eine Haltbarkeit, die sich über Millionen von Ladezyklen bewährt hat. Viele Sensoren sind „Komponenten“; HBK liefert industrietaugliche, vollständig kalibrierte Lösungen, die sich in anspruchsvolle Umgebungen integrieren lassen.

 

Wie arbeiten Sie mit OEMs beim kundenspezifischen Sensordesign zusammen?

Es ist ein Co-Engineering-Prozess; wir beginnen mit der Analyse der OEM-Anforderungen — mechanische Geometrie, Nutzlast, Umgebung und Kommunikationsprotokoll. Dann passen wir das Sensordesign an — Formfaktor, eingebettete Elektronik und Softwareschnittstelle. Schließlich validieren wir es unter realen Betriebsbedingungen. Der Schlüssel liegt in der Bereitstellung eines Sensors, der sich nahtlos in den Roboter einfügt, ohne Kompromisse bei Genauigkeit, Robustheit oder Größe einzugehen.

mockups-design.com

Erkundung der 6DOF-Kraft-/Drehmomentmessung: Entdecken Sie, wie Roboter fühlen lernen

Entdecken Sie die nächste Stufe der Präzision in der Robotik — erfahren Sie, wie die 6DOF-Kraft- und Drehmomentmessung es Robotern ermöglicht, menschenähnliche Geschicklichkeit zu erkennen, sich anzupassen und zu interagieren.

Sind Sie bereit, Ihre Projekte in den Bereichen Automatisierung, Montage oder medizinische Robotik voranzutreiben?

Laden Sie jetzt den HBK 6DOF How It Works Guide herunter und erweitern Sie Ihre Sensorfähigkeiten!

Was sind die wichtigsten technischen Herausforderungen bei der Anpassung von 6-DoF-Sensoren?

Diese drei sind besonders bemerkenswert:

Minimierung des Übersprechens, auch bei kombinierter Belastung.

Gewährleistung einer ultraschnellen Reaktionsfähigkeit bei der Kommissionierung und Montage mit hohen Frequenzen.

Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kompaktheit und Robustheit, da Sensoren in der Logistik oder medizinischen Robotik klein sein müssen, aber dennoch widerstandsfähig für anspruchsvolle Umgebungen sein müssen.

Jedes Projekt ist ein Gleichgewicht zwischen diesen Faktoren — unsere technische Erfahrung macht es möglich.

 

Was ist Ihr Ansatz, um Logistikunternehmen dabei zu unterstützen, Automatisierungsziele zu erreichen oder ihre bestehenden Robotiklösungen zu optimieren? 

Unser Ansatz ist immer partnerschaftlich geprägt. Die Logistik ist ein schnelllebiger Sektor mit einzigartigen Herausforderungen — hoher Durchsatz, Handhabung gemischter Artikel und absolute Zuverlässigkeit. Wir beginnen damit, die Automatisierungsziele des Unternehmens zu verstehen, unabhängig davon, ob es darum geht, die Schadensraten zu reduzieren, die Kommissioniergeschwindigkeit zu verbessern oder die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter zu verbessern.

Dann passen wir das 6-DoF-Sensordesign an ihre Roboterplattform an, validieren es unter realen Lagerbedingungen und stimmen die Integration mit ihren Steuerungssystemen ab. Entscheidend ist, dass HBK keinen Sensor anbietet, der für alle passt — wir liefern maßgeschneiderte Lösungen, die die Leistung von Robotern optimieren. Aus diesem Grund vertrauen uns führende Logistikdienstleister: Wir helfen ihnen, messbare Ergebnisse wie höhere Effizienz, sicherere Abläufe und einen besseren ROI ihrer Automatisierungsinvestitionen zu erzielen.

Ryan Young Global Head of Engineering – OEM Sensors, HBK

Welche Branchen profitieren heute am meisten von den 6-DoF-Sensoren von HBK?

Kollaborative Robotik in Fertigung und Logistik ist wegweisend. Aber auch in der medizinischen Robotik für die minimalinvasive Chirurgie — und bei autonomen mobilen Robotern (AMRS/AGVs) für präzises Andocken und Traglasthandling — sehen wir eine starke Dynamik. Jede Branche bringt einzigartige Anforderungen mit sich, was die Innovation unserer Designs vorantreibt.

 

Wie schätzen Sie die Entwicklung der 6-DoF-Sensortechnologie in Logistik und Automatisierung in den nächsten fünf Jahren ein?

Wir sind auf dem Weg zur Sensorfusion. Vision, KI und taktile Wahrnehmung werden zusammenwachsen. Roboter folgen nicht einfach einem Plan; sie treffen Entscheidungen auf der Grundlage dessen, was sie „sehen“ und was sie „fühlen“. Bei HBK konzentrieren wir uns auf Miniaturisierung, KI-gestützte Kalibrierung und standardisierte Schnittstellen, damit Sensoren für OEMs sofort einsatzbereit sind.

 

Wenn Sie den Wert von HBK für OEMs in einem Satz zusammenfassen müssten?

Mit HBK bewegt sich ein Roboter nicht nur — er versteht seine physischen Interaktionen und wird so sicherer, intelligenter und anpassungsfähiger.

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