Die technische Entwicklung befindet sich im Wandel. Die Produkte sind komplexer, die Entwicklungszyklen kürzer, und physische Prototypen stehen erst später zur Verfügung. Dennoch werden Simulation und physische Tests oft noch als getrennte Aktivitäten betrachtet, was Ingenieure dazu zwingt, widersprüchliche Ergebnisse erst in einer späten Phase des Prozesses miteinander in Einklang zu bringen.
„Smart Testing“ ist der Ansatz von HBK für die moderne technische Entwicklung. Durch gemeinsame Daten und kontinuierliche Validierung verbindet es virtuelle und physische Tests miteinander, sodass Ingenieure frühzeitig fundierte Entscheidungen treffen können, solange Änderungen noch möglich sind.
Bei „Smart Testing“ geht es nicht um den Gegensatz zwischen virtuellen und physischen Tests. Es handelt sich um eine Kombination aus virtuellen und physischen Tests, die durch Daten kontinuierlich miteinander verbunden sind.
Anstatt zuerst eine Simulation durchzuführen und erst danach zu testen, schafft Smart Testing einen geschlossenen Arbeitsablauf. Simulationsmodelle und physische Messungen ergänzen, verfeinern und verbessern sich gegenseitig während des gesamten Entwicklungszyklus.
In der Praxis werden durch Simulationen Konstruktionsannahmen und Varianten frühzeitig untersucht. Gezielte physische Tests bestätigen anschließend die entscheidenden Faktoren und liefern den Modellen Daten aus der Praxis. Das Ergebnis sind schnellere Erkenntnisse, größere Sicherheit und bessere technische Entscheidungen.
Das Ziel sind nicht mehr Daten, sondern die richtigen Daten, die zum richtigen Zeitpunkt in Erkenntnisse umgewandelt werden.
Entwicklungsteams sehen sich drei grundlegenden Veränderungen in der Entwicklung gegenüber:
„Shift-Left“-Testing, bei dem die Validierung früher beginnen muss, oft noch bevor die Hardware überhaupt existiert
Parallel Engineering, bei dem sich mehrere Domänen gleichzeitig weiterentwickeln.
Kontinuierliche Weiterentwicklung, bei der Software-Updates und Betriebsdaten über den Produktionsstart hinausgehen.
Herkömmliche, lineare Testansätze stoßen in diesem Umfeld an ihre Grenzen. Wenn Simulation und Tests voneinander getrennt bleiben, werden Annahmen nicht hinterfragt, und die Gewissheit stellt sich erst bei der späten physischen Validierung ein.
Smart Testing passt das Testen an die tatsächlichen Abläufe in der modernen Entwicklung an. Es unterstützt die frühzeitige Validierung, bewältigt domänenübergreifende Komplexität und verringert Risiken in späten Entwicklungsphasen.
„Smart Testing“ basiert auf drei miteinander verbundenen Elementen:
Smart Testing kommt von der frühen Konzeptphase bis hin zur Validierung – und darüber hinaus – zum Einsatz.
In den frühen Phasen werden historische Daten und Daten aus früheren Tests zur Untermauerung der Simulation herangezogen
Die Entwicklungsphasen stützen sich auf eine kontinuierliche Abstimmung mittels Labortests und XiL-Umgebungen
Die Validierung erfolgt zielgerichtet und effizient und wird durch bewährte virtuelle Modelle unterstützt
Die während des Betriebs gewonnenen Daten fließen in die zukünftige Entwicklung und Optimierung ein
Das Ergebnis ist ein Entwicklungsprozess, bei dem das Gelernte weiter aufgebaut wird, anstatt zwischen den Programmen verloren zu gehen.
Smart Testing erfordert mehr als nur einzelne Tools. Es erfordert ein integriertes Ökosystem, das Sensorik, Datenerfassung, Simulation, Testsysteme und Analyse umfasst.
HBK vereint diese Technologien und unterstützt Unternehmen dabei, den Übergang von isolierten Testaktivitäten zu einer vernetzten, datengesteuerten technischen Entwicklung zu vollziehen.
Erfahren Sie, wie Smart Testing dazu beitragen kann, frühzeitig Sicherheit zu gewinnen, Risiken zu minimieren und fundiertere technische Entscheidungen in Ihren Entwicklungsprogrammen zu treffen